| Cristina Rubi Keuter spielt für die philippinische Frauenfußball-Nationalmannschaft |
„Ich kann es immer noch nicht glauben, es passiert so viel gerade, es ist unbeschreiblich“, beginnt Cristina Rubi Keuter das Gespräch. „Für mich geht hier ein großer Traum in Erfüllung. Ich bin so stolz darauf, jetzt die Farben der Philippinen vertreten zu dürfen“, fährt sie fort.
Weiß-Gelb, Rot und Blau – das sind die Farben der philippinischen Nationalflagge. Blau ist auch die Farbe des sozialen Netzwerkes, welches Cristinas Traum erst ermöglicht hat. „Es war schon sehr komisch und klingt sicherlich auch merkwürdig. Der erste Kontakt kam über Facebook zustande. Dort habe ich mich mit meinem Nationaltrainer und einigen Spielerinnen unterhalten. Als dann auch noch die philippinische Männer Nationalmannschaft in Deutschland war, habe ich sofort die Chance genutzt und Dan Palami, einem der wichtigsten Männer im philippinischen Fußball, kontaktiert und ihm meine Unterlagen gegeben“, erzählt sie von damals.
Mit Erfolg! - Eine Antwort vom philippinischen Fußballverband ließ nicht lange auf sich warten und folgte prompt. Cristina wurde zum Sichtungstraining nach Manila eingeladen. Hier absolviert sie zusammen mit den in den USA beheimateten Spielerin Heather Cooke und Patrice Impelido sowie ihrer deutschen Landsfrau Lorrene Bayani und weiteren Spielerinnen derzeit ein erstes Trainingslager. „Die philippinische Frauenfußball-
Die nationalen Wettbewerbe hingegen geht natürlich ohne sie weiter. „Ich verfolge hier in Manila natürlich schon, was meine Fortuna-Mädels machen. Als sie sich im Kreispokalfinale für den Mittelrhein-Pokal qualifiziert haben, war es drei Uhr nachts bei uns. Aber ich war so nervös, dass ich nicht schlafen konnte und habe ihnen dann direkt nach dem Schlusspfiff gratuliert“, erzählt sich lachend.
Erst im November wird Cristina Rubi Keuter ihrer Kölner Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. Bis dahin heißt es weiterhin aus der Ferne die Daumen zu drücken und den großen Traum von der Nationalmannschaft und ihrem Einsatz als Nationalspielerin genießen.
Foto:Privat
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